Handwerklich hergestellte Gebäcke gehören zum Besten, was auf den Esstisch kommen kann. Ein knuspriges Brötchen zum Frühstück, ein leckeres Sauerteigbrot zum Abendessen und als Zwischenmahlzeit eine Brezn und zum Nachmittagskaffee ein Stückchen Kuchen oder ein Butterhörnchen. Mit Backwaren kann man genussvoll und bekömmlich satt werden. 

Nun ist Brot nicht gleich Brot. Mit Vor- und Sauerteigen in Langzeitführung hergestellte Gebäcke schmecken deutlich besser und sind bekömmlicher. Und vor allem bei empfindlichen Weizengebäcken ist ein kurzer Weg vom Teig über den Backofen zum Genuss wichtig. 

Die Kunden wissen eine solches Angebot zu schätzen. Viele Handwerks-bäckereien sind mit diesen Produkten sehr erfolgreich. Wenn trotzdem immer wieder kleine Bäckereien aufhören oder gar in die Unternehmenskrise geraten, liegt das oft an eigentlich vermeidbaren Fehlern. 

Nicht alles kann man korrigieren, aber oft hilft bereits der Vergleich (Benchmarking) mit erfolgreichen Betrieben. Die meisten Innungsverbände verfügen aus den von ihnen betreuten Erfa-Kreise über entsprechende Zahlen oder veröffentlichen Betriebsvergleiche und sind damit erster Ansprechpartner für Unternehmen in der Krise. 

Aber auch die Sortiments- und Preisgestaltung muss auf die am Standort verfügbaren Zielgruppen abgestimmt und das Angebot adäquat kommuniziert werden. Herausforderungen, auf die viele Betriebe nicht adäquat vorbereitet sind, auch weil veröffentlichte spezifische Brancheninformationen einfach fehlen. 

Eine private Webseite kann das Problem natürlich nicht lösen, aber doch ein paar Informationen zusammen stellen, die für die Betriebe nützlich sind und die sonst nicht einfach zu finden sind. Schließlich will auch der Verfasser morgen früh noch bei einem echten Handwerksbäcker in der Nachbarschaft seine tagesfrische Brötchen kaufen können.